…what we did last last summer

2020

Der neue Trimaran ist da!

Trimaran ist ein Lyrikmagazin für Deutschland, Flandern und die Niederlande, das als europäisches Kooperationsprojekt von der Kunststiftung NRW, dem Nederlands Letterenfonds und Flanders Literature unterstützt wird. Auch die soeben erschienen zweite, aufwendig gestaltete zweisprachige Ausgabe erkundet die aktuelle Poesie Flanderns, der Niederlande und Deutschlands. Trimaran präsentiert Erstübersetzungen, Essays und Interviews.

Neu bei Der gesunde Menschenversand: Guy Krneta, Die Perücke

Guy Krneta führt uns in den farbigen Porträts und Szenen seines ersten Romans Die Perücke neben den weiblichen Hauptfiguren Rike und Esther eine Vielzahl von Theatermenschen vor Augen, leidenschaftlich dem Theater verschrieben die einen, opportunistisch das Theater nutzend die anderen.

Neu bei Kupido: Jaime Begazo, Die Zeugen

Jaime Begazo begegnet in seinem prämierten Kurzroman Die Zeugen dem Autor, den man seit Jahrzehnten für den Inbegriff der Literatur hält: Jorge Luis Borges. Eigentlich ein Sakrileg, macht er sich auf, die Erzählung Emma Zunz aus Borges’ Das Aleph neu zu schreiben.

Neu bei Limmat: Usama Al Shahmani, Im Fallen lernt die Feder fliegen

Zwei irakische Mädchen leben nach einer langen Flucht in der Schweiz und gehen zur Schule, als ihr Vater, der mit dem westlichen Leben nicht zu Rande kommt, mit der ganzen Familie in den Irak zurückkehrt. Doch die Schwestern wollen zurück und machen sich auf eigene Faust auf den Weg.

Neu bei Limmat: Christoph Keller, Jeder Krüppel ein Superheld

Leben mit einer Behinderung ist umfangen vom Bemühen um "Inklusion". So sagt es uns unser Selbstbild. Christoph Keller, selbst betroffen von Spinaler Muskelatrophie (SMA III), wurde soeben mit dem Alemannischen Literaturpreis ausgezeichnet. In seinem neuen Buch zeigt er, daß es die Exklusion ist, die die behinderte Wirklichkeit beherrscht. Ihre Bewältigung bedarf Tag für Tag der Anstrengungen eines Superhelden.

Sean Scully, Insideoutside

Es sind Sean Scullys Stacks, an denen sich das Konzept der Ausstellung INSIDEOUTSIDE absichtsvoll orientiert: Wie seine Skulpturen, die durch allmähliches, sorgfältiges "Stapeln" einzelner Elemente entstehen, wächst Scullys Ausstellung am Hang des Wuppertaler Hesselnberges nach und nach zu einem Ganzen, das den Besuchern des Skulpturenparks Waldfrieden tiefen Einblick in das plastische Schaffen des irischen Künstlers gestattet.

Alemannischer Literaturpreis für Limmat-Autor Christoph Keller

Heute, am 25. Juni, wurde dem Autor Christoph Keller der Alemannische Literaturpreis 2020 für sein Buch Der Boden unter den Füssen verliehen. Der Alemannische Literaturpreis wird in dreijährigem Turnus vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Wir freuen uns mit dem Limmat Verlag sehr über diesen verdienten Erfolg dieses Romans, den die Jury als "meisterhafte Annäherung an die drängenden Fragen unserer Zeit" lobt, und gratulieren dem Autor ganz herzlich!

Neu bei Elsinor: Arthur Koestler, Mit dem Rücken zur Wand

Arthur Koestler erlebte, unmmttelbar nach der Staatsgründung im Jahr 1948, die ersten Monate Israels als Augenzeuge mit. Er berichtete als Korrespondent verschiedener Tageszeitungen, und veröffentlichte, nachdem er Israel wieder verlassen hatte, seine Reportagen in einem amerikanischen Verlag. Diese Reportagen liegen bei Elsinor nun erstmals in deutscher Sprache vor.

Philipp Böhm erhält den Preis der Wuppertaler Literatur Biennale

Zum vierten Mal verleiht die Stadt Wuppertal den von der Kunststiftung NRW gestifteten Preis der Wuppertaler Literatur Biennale: Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält Philipp Böhm für seine Erzählung Playhouse, den mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis erhält Astrid Gläsel für ihre Erzählung Einander Gutes tun.

Wuppertaler Literatur Biennale 2020

Es ist traurig, aber dennoch bleibt bis auf weiteres unklar, ob und wenn ja, unter welchen besonderen Bedingungen die Wuppertaler Literatur Biennale 2020 stattfinden kann. In Wuppertal ist man genauso verantwortungsbewusst wie andernorts. Daß die Biennale im Mai nicht stattfinden kann, ist der Covid-19-Pandemie geschuldet, von der man nicht weiß, wie lange noch sie die Gesundheit der Menschen in diesem Land und auch weltweit gefährden wird.

#virtuellemesse

"Wir tun was ..." hatten wir versorochen, weil die Messe in Leipzig abgesagt wurde. Also machten wir allen Independent-Verlagen, die den Messetermin in Leipzig wie jedes Jahr fest eingeplant hatten, ein Angebot. Es sollte helfen, die Lage ein kleines bisschen zu verbessern. Von Donnerstag bis heute einschließlich, also an allen Messetagen, haben wir unseren Newsletter 978-3 versendet, in dem wir jeweils vier Neuerscheinungen aus Independent-Verlagen vorgestellt haben.

Die zweite Kölner Literaturnacht

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstaltet der Verein Literaturszene Köln e.V. 2020 die 2. Kölner Literaturnacht. Sie findet am 9. Mai 2020 statt – mit 121 Veranstaltungen, 170 Autorinnen und Autoren und Akteuren an 57 Orten in der ganzen Stadt. Und wir freuen uns, dass wir den Verein Literaturszene Köln e.V. mit seinem Vorbereitungsteam in allen organisatorischen Belangen und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit unterstützen dürfen.

Ariela Sarbacher, Der Sommer im Garten meiner Mutter

Mutter und Tochter bleibt nur wenig Zeit, um sich voneinander zu verabschieden. Nach der Diagnose einer unheilbaren Krankheit entscheidet sich die Mutter, selbstbestimmt in den Tod zu gehen. Die Tochter sieht sich mit dem festgesetzten Datum konfrontiert. Ein Lauf durch die gemeinsame Geschichte gegen die Zeit.

Young-ha Kim, Aufzeichnungen eines Serienmörders

Der siebzigjährige Tierarzt Byongsu Kim ist "pensionierter" Serienmörder. Er verbringt seine Zeit damit, Klassiker zu lesen und Gedichte zu schreiben. Kurz nachdem er in seinem Viertel einem Mann begegnet, den er als seinesgleichen erkennt, wird bei ihm beginnende Demenz diagnostiziert. Um seine Tochter zu beschützen, plant der alte Mann, mit seinem schwindenden Gedächtnis kämpfend, einen letzten Mord.

Schweizer Literaturpreis für Noëmi Lerch

Im Rahmen der diesjährigen Verleihung der Schweizer Kulturpreise erhielt Noëmi Lerch heute morgen einen der Schweizer Literaturpreise 2020. Ausgezeichnet wurde ihr Buch Willkommen im Tal der Tränen, das im vergangenen Herbst im schweizerischen verlag die brotsuppe erschienen ist.

Michael Sandle, Sculpture

Vom 8. Februar bis zum 1. Juni zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden in einer Ausstellung mit dem Titel "Sculpture" eine Auswahl großformatiger Skulpturen und Modelle des britischen Bildhauers Michael Sandle.

Ian McKeever, Bilder

Vom 8. Februar bis zum 1. Juni zeigt der Skulpturenpark Waldfrieden unter dem Titel "Henge" eine Ausstellung mit fünf Bildern des britischen Malers Ian McKeever. Als Dokument einer Künstlerfreundschaft, die Ian McKeever und Tony Cragg seit Langem verbindet, begleitet die Ausstellung der Arbeiten McKeevers eine Gegenüberstellung mit einer Auswahl von neueren Skulpturen Tony Craggs.

2019

Michaela Weber, Japanbilder

Michaela Webers Japanbilder zeichnet ein „frischer“ Blick auf Japan aus, der gleichzeitig auch ein Blick hinter die Kulissen ist. Ihre Motivwahl weicht deutlich vom Kanon unserer Japanbilder ab und zeigt stattdessen charakteristische Bilder des japanischen Alltags.

Ilja Richter liest Koestlers "Sonnenfinsternis"

Es war nicht ganz einfach, aber nun hat es geklappt. Der großartige Bühnen- und Filmschauspieler, Sprecher und Autor Ilja Richter wird Arthur Koestlers Sonnenfinsternis auf einer Lesereise vorstellen. Ilja Richter liest aus der deutschen Originalfassung, die 2015 wiederentdeckt und 2018 bei Elsinor veröffentlicht wurde. Diese Neuausgabe wurde 2018 im ZDF präsentiert und in einer Gesamtlesung durch Ilja Richter auf SWR2 vorgestellt.

Hotlist 2019: Wer sind die Preisträger?

Der Preis der Hotlist 2019 geht an die Edition Nautilus, Hamburg, für den Roman Das Fortschreiten der Nacht von Jakuta Alikavazovic. Der Hauptpreis der Hotlist ist ein Verlagspreis und mit 5000 Euro dotiert.

Jean-Pierre Rochat, Nebelstreif

Bauer Jean Grosjean hätte seinen Kühen nicht ohne Grund gern schwarze Halfter angelegt: Es ist der Tag des Abschieds, sein ganzes Hab und Gut, »Vieh, Fahrhabe und Gerätschaften«, wie es in der öffentlichen Ankündigung heisst, wird versteigert. Mit jedem Werkzeug, mit jeder Maschine, mit jeder Kuh verliert Jean, der mit Leib und Seele Bauer war, ein Stück von sich selbst. Und was kommt nach dem Verkauf von Nebelstreif?

Noëmi Lerch, Willkommen im Tal der Tränen

Noëmi Lerch erzählt in von ihr gewohnter Weise poetisch, anmutig, berührend und kritisch über das nicht ganz so romantische Leben als Bauer, Hirt und Knecht. Ihr neues Buch haben Alexandra Kaufmann und Hanin Lerch als Duo Walter Wolff illustriert.

Matteo Trevisani, Buch der Blitze

Fulminant und verstörend – wie vom Blitz getroffen, so beginnt dieser mystische Debütroman von Matteo Trevisani, der die Stadt Rom mit der Leidenschaft eines Liebenden beschwört. Der Roman erscheint im Herbst 2019 in deutscher Sprache in der Übersetzung von Suse Vetterlein im LAUNENWEBER Verlag, Köln. Die italienische Ausgabe erschien 2017 und erreichte 2018 bereits die dritte Auflage.

Nicola Pugliese, Malacqua

In seiner literarischen Neapel-Chronik Malacqua taucht Nicola Pugliese die Stadt über vier Tage in kontinuierlichen Regen, der langsam aber stetig ansteigt, während sich eine spannungsgeladene Unruhe, eine schwüle Erwartung über die Stadt senkt und die Neapolitaner wie atemlos einer neuen, schrecklichen Stimme entgegenharren.

Horst Bienek, Die erste Polka

Horst Bieneks Die erste Polka erschien 1975 und ist der erste Roman seiner Gleiwitzer Tetralogie, für die er seinerzeit mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde. Von Elsinor wiederenteckt, schildert Bieneks Roman die bürgerliche Gesellschaft seiner schlesischen Heimat kurz vor jenem Ereignis, das von Nazis inszeniert wurde, um ihnen die Legitimation für den Überfall auf Polen zu liefern.

Christoph Keller, Der Boden unter den Füßen

Poetisch und frech zugleich, witzig und elegant entwirft Der Boden unter den Füssen nicht eine weitere Dystopie, sondern erzählt von einer Utopie, die Natur und Mensch wieder vereint. Alles wird gut. Ganz sicher.

Hanns Grössel, Umwege zur Wirklichkeit

Von Holberg bis Høeg: Mit dem unvergessenen Hanns Grössel auf Streifzug durch die skandinavische Literaturgeschichte und das Leben ihrer Protagonisten. Mit Essays und Rezensionen des Übersetzers, Kritikers und passionierten Literaturvermittlers.

Giacomo Sartori, Göttliches Tagebuch

In Giacomo Sartoris Roman Göttliches Tagebuch führt Gott Tagebuch. Und zwar über eine Existenzkrise, in die er unerklärlicherweise aus seiner Liebe zu einem Menschen gerät.
Der Roman erscheint am 1. Oktober 2019 in deutscher Sprache in der Übersetzung von Werner Menapace im LAUNENWEBER Verlag, Köln.

Marcel Beyer übernimmt die Poetikdozentur der Kunststiftung NRW

Im Wintersemester 2019/2020 übernimmt der Autor Marcel Beyer die Thomas-Kling-Poetikdozentur an der Universität Bonn, die zum neunten Mal durch die Kunststiftung NRW ermöglicht wird. Die feierliche Antrittsvorlesung des neuen Thomas-Kling-Poetikdozenten Marcel Beyer "Schrift und Schnitzer" findet am Montag, 6. Mai 2019, um 19 Uhr, im Festsaal der Universität Bonn, Am Hof 1, 53113 Bonn, statt.

Reinhild Solf, Huhn Trudchen

"So ein Ei! Nein, so ein Ei! Nein, so ein Ei hat’s in diesem Stall noch nie gegeben!" Gefahr droht dem Paradies der Tiere vom im Norden liegenden Land der Blutspeienden Heiligen Tücher. Wenn aber der Erde Furchtbares widerfahren soll, wenn Angstwolken in die Höhen aufsteigen, dann, und nur dann handeln die Götter.

Patrick Savolainen erhält den Schweizer Literaturpreis 2019

"Was ist das? Was lesen wir da? Einen Roman? Ein Groschenheft? Eine Demonstration? Farantheiner ist all das ...", schreibt die Jury in der Begründung es Schweizer Literaurpreises 2019, der Patrick Savoleinen für das im Verlag die Brotsuppe erschienene Debüt Farantheiner verliehen wurde.

Patrick Deville, Taba-Taba

Fünf Romane lang folgte Patrick Deville den Spuren von Forschungsreisenden und Entdeckern, Abenteurern und Revolutionären, Schriftstellern und Hasardeuren rings um den Äquator. In Taba-Taba verweilt der große Reisende nun in seinem Mutterland Frankreich.

2018

Anthony Burgess, Jetzt ein Tiger

Jetzt ein Tiger ist der Auftakt zu Anthony Burgess' berühmter Malaya-Trilogie, die mit dem für Burgess typischen Witz und Scharfsinn vom Ende des britischen Kolonialreichs erzählt und im englischsprachigen Raum schon lange als eines seiner Hauptwerke gilt.

Hotlist 2018: Wer sind die Preisträger?

Der Preis der Hotlist 2018 geht an den Elfenbein Verlag, Berlin, für das Reisebuch Manapouri von Marcel Schwob. Der Hauptpreis der Hotlist ist ein Verlagspreis und mit 5000 Euro dotiert.

Oswald Egger, Triumph der Farben

Oswald Egger setzt mit diesem Band sein poetisch-experimentelles Finden und Entdecken fort und begibt sich in die Sphäre der Farbenwelt. Es entsteht ein Album aus Ideen und Gegenständen mit Blätterungen im bunt-beständigen Wechsel der Töne und Aspekte.

Pascale Marder, Nelly Diener

Als erste Lufthostess Europas wagt sich Nelly unbekümmert in einer vornehmlich aus Holz gezimmerten Curtis Condor der gerade aus der Taufe gehobenen Swissair in die Luft. Pascale Marder verknüpft in ihrem ersten Buch die Geschichte einer erfrischend unkonventionellen jungen Frau mit den Anfängen der professionellen Luftfahrt.

Willi Wottreng, Deskaheh

Was James Baldwin für die Welt der Schwarzen in Amerika, ist Deskaheh für die Indianer. Eine Stimme aus ihrer Mitte. 1923 reiste Deskaheh nach Genf – als Vertreter von sechs Irokesenstämmen, die sich zum Bund der Six Nations zusammengeschlossen hatten.

Düsseldorfer Erklärung - wie geht es weiter?

35 unabhängige Verlage (aktueller Stand) unterzeichnen eine Presssemitteilung, in der sie die Kulturpolitiker*innen der im Bundestag vertretenen Parteien zu einer Antwort auf die sogenannte Düsseldorfer Erklärung auffordern. Ziel der Unterzeichner ist es, eine möglichst breite und offene Diskussion über die Konzeption einer Verlagsförderung in Deutschland zu initiieren.

Publikumsvoting für die Hotlist 2018

Die 30 Kandidaten für die Hotlist 2018 stehen fest. Zum zehnten Jubiläum des 2009 gegründeten Wettbewerbs haben sich 161 unabhängige Verlage aus dem deutschsprachigen Raum mit einem Buch um einen Platz auf der HOTLIST 2018 beworben.

Julio Cortázar, Die Katzen

Die frühe Erzählung "Die Katzen / Los gatos" aus dem Nachlass Julio Cortázars ist nun erstmals auf Deutsch und in einer zweisprachigen Ausgabe verfügbar. Das Buch erscheint in der Schriftenreihe der Kunststiftung NRW.

Arthur Koestler, Sonnenfinsternis

Arthur Koestler (1905–1983) zählte jahrzehntelang zu den prominentesten europäischen Intellektuellen. Als sein bis heute faszinierendes und aktuell gebliebenes Hauptwerk gilt der Roman Sonnenfinsternis, eine Abrechnung mit dem stalinistischen Kommunismus und jeder Form von Totalitarismus.

Eröffnung der Wuppertaler Literatur Biennale 2018

Das war sie, die Eröffnung der Wuppertaler Literatur Biennale 2018. Bei schönstem Sonneschein unterhielt sich Alexandra Hennig von Lange als Moderatorin im oberen Pavillon des Skulpturenparks Waldfrieden mit Bodo Kirchhoff. Das Gespräch drehte sich um Kirchhoffs nächsten, bislang noch unveröffentlichten Roman, aus dem der Autor zum ersten Mal öffentlich las. Anschließend fand die offizielle Verleihung der Preise der Wuppertaler Literatur Biennale an Yannic Han Biao Federer, Franziska Schramm und Stephan Roiss statt.

Preis der Wuppertaler Literatur Biennale

Zum dritten Mal vergibt die Stadt Wuppertal den von der Kunststiftung NRW gestifteten "Preis der Wuppertaler Literatur Biennale": Den mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreis erhält Yannic Han Biao Federer für seine Erzählung „Stay hungry“, die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Förderpreise erhalten Franziska Schramm und Stephan Roiss.

Reden wir über Geld!

"Reden wir über Geld!" war der Titel einer Podiumsdiskussion, an deren Vorbereitung wir im Auftrag der Kunststiftung NRW mitwirken durften. Die Diskussion fand am 15.03. um 14:00 Uhr im Rahmen der von Nils Kahlefendt für die Leipziger Buchmesse betreuten bücher.macher-Reihe statt, die nun schon seit einigen Jahren Themen, über die die Branche diskutiert, aufs ihr Podium bringt.

Wuppertaler Literatur Biennale

Unter dem Motto #SchönLügen findet in diesem Jahr erneut die Wuppertaler Literatur Biennale statt. Wir freuen uns sehr, dass wir auch dieses Mal an der Programmplanung und Vorbereitung mitwirken durften und uns erneut die Kommunikation mit den Medien anvertraut wurde.

Fanny Wobmann, Am Meer dieses Licht

Die Erzählerin Laura sitzt im Krankenhaus am Bett ihrer Großmutter. Die Großmutter sieht ihrem Ende entgegen, da machen sich die beiden nichts vor. Auf sanfte und überraschende Weise verschworen, gehen die beiden diesen Weg gemeinsam.

Jeremy Reed, The Nice

London versinkt im Chaos. Während in globalen Kriegen abgestumpfte Paramilitärs um die Macht kämpfen, begibt sich der Journalist Paul auf eine Zeitreise zurück in die 1960er-Jahre. Die sind noch immer verwirrend lebendig. Ist es möglich, dass es ein Gen gibt, das die legendären Musik- und Modeikonen dieses kulturellen Erdbebens tatsächlich unsterblich macht? Ein spannender Zukunftsthriller und eine Hommage an London und die Swinging Sixties.

Kunststiftung NRW:

Mehr als 60 Verlegerinnen und Verleger trafen sich bei einer Arbeitstagung der Kunststiftung NRW zur Zukunft der unabhängigen Verlage.

2017

Hotlist 2017: Wer sind die Preisträger?

Der Preis der Hotlist 2017 geht an den Verlag Matthes & Seitz für "Strategien der Wirtsfindung" von Brigitta Falkner. Der Hauptpreis der Hotlist ist ein Verlagspreis und mit 5000 Euro dotiert. Zusätzlich vergaben Buchhändlerinnen und Buchhändler im Rahmen der Hotlist den Melusine-Huss-Preis, der in diesem Jahr an den Verlag Assoziation A für "Über Grenzen" von Lutz Taufer geht und mit einem Druckgutschein der Druckerei Theiss im Wert von 4000 Euro dotiert ist.

Karl Friedrich Borée, Frühling 45

Berlin vom Untergang zum Neuanfang. Ein Roman ohne falsche Sentimentalität, dicht am Alltag, voller Tatsachen und einnehmend erzählt. Die Wiederentdeckung eines Ausnahmeautors.

Gion Mathias Cavelty, Der Tag, an dem es 449 Franz Klammers regnete

Der österreichische Skirennfahrer Franz Klammer wird von 1974 aus ins Jahr 33 zurückgeschleudert. Der Zufall will es, dass er direkt über Jerusalem abstürzt und auf Jesus Christus landet, der beim Aufprall wie ein Luftballon platzt. Franz Klammer muss schauen, wie er sich aus der Affäre zieht.

Anne Cuneo, Der Eiskönig aus dem Bleniotal

Ein letztes Mal zieht Anne Cuneo alle Register ihres Könnens. Nach Zaïda und John Florio schenkt sie dem Publikum die Geschichte des legendären Carlo Gatti, der als 12-jähriger Maroniverkäufer die karge Welt des Bleniotals verlässt und via Paris nach London gelangt, wo er ein Imperium aus Schokolade, Eiscreme und Kaffeehäusern aufbaut.

Quentin Mouron, Drei Tropfen Blut und eine Wolke Kokain

Watertown, eine Bostoner Vorstadt, November 2013. Die Leiche des Rentners Jimmy Henderson, aufs Übelste verstümmelt, wird in einem Pick-up gefunden. Die Ermittlungen übernimmt McCarthy, ein grantiger, gradliniger Marshall, dessen Menschenkenntnis sich umgekehrt proportional zu seiner Menschenliebe verhält. Seine Wege kreuzt Franck, ein junger Detektiv-Dandy, dekadenter Kokainist und McCarthys düsterer Antipode, der durch die Stadt streunt, nach Sensationen hechelnd.

Daniel de Roulet, Zehn unbekümmerte Anarchistinnen

In diesem Buch geht es um zehn Frauen, die ihre schweizerische Heimat verlassen und in die "neue Welt" aufbrechen, um dort ein Leben führen zu können, dass von den Freiheitsideen des Anarchisten Bakunin inspiriert ist. Als Startkapital beschaffen sie sich jeweils das heute legendäre Uhrwerk 20A des Herstellers Longines. Ein Auswandererschiff bringt sie nach Patagonien wo sie eine Bäckerei und eine Uhrmacherwerkstatt eröffnen. Das Schicksal dieser Frauen erzählt Daniel de Roulet auf der Basis historischer Dokumente.

Sascha Reh wird 2018 Inselschreiber auf Sylt

Das 18. Sylt-Quelle Literaturstipendium Inselschreiber erhält 2018 Sascha Reh. Er gewann den Wettbewerb mit dem Text "Das unheimliche Tal". Das mit 2.000 Euro und einem zweimonatigen Aufenthalt auf Sylt dotierte Stipendium wird seit 2001 alljährlich von der Stiftung kunst:raum sylt quelle an deutschsprachige Autorinnen und Autoren vergeben, die bereits in Buchform publiziert haben. Thema der Ausschreibung war "Wandel und Identität".

Julia Weber, Immer ist alles schön

"Immer ist alles schön" ist ein komisch-trauriger Roman, der mit leisem Humor eine eindrückliche Geschichte erzählt: von scheiternder Lebensfreude in einer geordneten Welt und davon, wie zwei Kinder versuchen, ihre eigene Logik dagegenzusetzen. Mit Anais und Bruno fügt Julia Weber der Literatur ein zutiefst berührendes Geschwisterpaar hinzu.